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    <title>Gedanken zu &#34;Der Schatten des Dämonenfürsten&#34;</title>
    <link>https://blog.raindog.de/</link>
    <description>https://blog.raindog.de - Was mir so rund um meine (erste) Kampagne mit dem System &#34;Der Schatten des Dämonenfürsten&#34; aufgefallen ist.</description>
    <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 01:12:54 +0200</pubDate>
    <item>
      <title>Das fünfte Abenteuer: “Der Mondturm”</title>
      <link>https://blog.raindog.de/das-funfte-abenteuer-der-mondturm</link>
      <description>&lt;![CDATA[Für dieses Abenteuer haben wir wieder zwei Sessions gebraucht, die ich aber der Einfachheit halber hier in einem Post zusammenfasse. Nur, falls sich jemand über die Stille im August gewundert haben sollte ...&#xA;&#xA;Dieser Post enthält SPOILER!&#xA;&#xA; tldr; &#xA;Die Abenteuer (dieses Kampagnenbandes) durch zusätzliche Kämpfe zu erweitern ist sinnfrei&#xA;Das für mich bisher schwächste Abenteuer&#xA;Ich baue dann doch noch n paar mehr Verbindungen für die Charaktere ein&#xA;&#xA;Mir ging vor einer Weile mal an einer Stelle durch den Kopf, mit weiteren Kämpfen für Spannung zu sorgen. Zum Glück wurde mir schnell klar, wie abwegig das hier ist. JEDER Kampf beinhaltet konsequent ausgespielt eine wirklich realistische Chance auf 1 +x tote Charaktere. Will man Leute neue Charaktere erschaffen lassen, bloss weil die SL aus Langeweile noch 10 Orks nach der Gruppe geworfen hatte? Also, ich nicht. Mindestens müsste ich einen halbwegs äquivalenten Gegenwert als &#34;Gewinn&#34; in Aussicht stellen, damit würde ich aber dem eigentlichen Ziel des Abenteuers Konkurrenz machen, was ich aber ganz sicher nicht will. Die Prämisse dieser Kampagne (für mich, für uns) war ja eben ein Fokus auf das &#34;Essentielle&#34;, von wegen wenig Zeit und so. Dann muss man da nix aufblähen. &#xA;Und bisher ist es auch noch nie öde geworden, war also auch noch kein Eingreifen meinerseits notwendig.&#xA;&#xA;Dieses Abenteuer bestätigt mich noch mehr in meiner Vermutung, dass diese Kampagne, die ja die erste offizielle für SotDL war, wirklich ein bunter Testballon ist. Frei nach dem Motto: Lasst uns mal alles abklappern, was  die Welt der Rollenspiele bisher so an typischen Abenteuer-Arten hervor gebracht hat, und von jeder Sorte nageln wir dann eins in die Kampagne. Dann ist für jeden was dabei!&#xA;&#xA;(Ab hier Spoiler)&#xA;&#xA;Und so ist der Mondturm ein Abenteuer, in dem die Gruppe mit eher wirren, chaotisch wirkenden Teleportern und extradimensionalen Räumen konfrontiert wird, in denen oft nicht mal Gegner sind. Was an sich schon schnell nerven kann, wird dadurch nicht besser, dass im Abenteuer die Beschreibungen der Verbindungen und Teleporter nicht wirklich hilfreich, schlicht unklar und unvollständig sind. Bereich 3 ist zum Beispiel nur durch den Teleporter in 2 (die Flammensäule) betretbar. Und verlassen werden kann er laut Text auch nur über den Teleporter an der Wand, der mit den verschiedenfarbigen Rahmen kontrolliert wird. Auf der Karte ist aber, wie in absolut allen Bereichen, eine Tür abgebildet (na gut, ein Durchgang). (Ja, das ist dann wohl das &#34;Symbol&#34; für den Teleporter hinaus, aber so richtig schlüssig war das für mich alles nicht)&#xA;&#xA;Letztlich hab ich mich am Tisch spontan dazu entschieden, bis auf schon etablierte Türen aus der ersten Session für die Bereiche 1, 2 und 4 ansonsten nur Teleporter zu verwenden. Und das führte zu einem wirklich spaßfreien Kreislauf an Räumen, die alle nur aus zufälligen Teleportern bestanden und die nur mit einer gewürfelten 1 zu verlassen waren. Das hatte ich so nicht kommen sehen,  meine Lösung war dann &#34;Zeitraffer&#34;, so dass dann irgendwann alle Charaktere im Raum 2 zusammenkamen. Unschön. Danach hab ich auch an einer anderen Stelle etwas nachgeholfen, weil der Weg zum finalen Raum einfach so derbe dämlich angelegt ist, dass ein Charakter aus der Gruppe auf die eine, einzig vorhandene Möglichkeit kommen muss, wie man in den Raum kommt. Nicht mit mir. Das ist dann auch mir zu old-school, vor allem abends um 22 Uhr in der zweiten Session.&#xA;&#xA;(Ziemlich spoilerfrei)&#xA;Was war gut? Na, die Gruppe ist halt klasse, und dann macht es verdammt viel Spaß, ein Dorf zu improvisieren, von dem im Buch fast nur zu finden ist, dass alle Bewohner &#34;von seltsamem Schlag&#34; sind, also vom Einfluss des Turms äußerlich gezeichnet. Es war enorm unterhaltsam, dieses Dorf darzustellen, mit Bewohnern, einer gewissen Grundstimmung, und dann eben mit den Leuten am Tisch darin zu spielen. So soll Rollenspiel.&#xA;&#xA;Und ja, die in jedem Post gelobten Mechaniken des Systems sind auch mit einem nervigen Abenteuer ziemlich solide. Dazu ist mir noch eine Sache auf- bzw. eingefallen, die ich am Tisch versuche, verstärkt einzusetzen:&#xA;Ich kann als Spielleitung minutiös erläutern, warum ich welche Vorteil- / Nachteilswürfel anbringe.&#xA;&#xA;  Eine Probe auf Wahrnehmung bitte. Es herrschen recht schlechte Lichtverhältnisse (1 Nachteil), dazu rennst du vor den hautlosen Monstern um den Leben weg (noch 1 Nachteil). Du kennst die Gegend aber wie deine Westentasche (1 Vorteil), also bleibt 1 Nachteil. Modifiziert durch das, was dein Charakter noch so zu bieten hat.&#xA;&#xA;Das ist dann schon angenehm narrativ, wie ich finde. Ich hoffe, meine Leute goutieren das, auf jeden Fall werd ich versuchen das mehr anzubringen. &#xA;&#xA;Was auch ein wenig zum Highlight des Abenteuers hinleitet, wo ich das wirklich versucht hatte:&#xA;&#xA;(SPOILER)&#xA;&#xA;Im letzten Raum des Turms wurde der Gruppe recht flott deutlich (gemacht), dass hier in einem Kampf wenig zu holen ist, schon gar nicht in dem angeschlagenen Zustand, in dem sie waren. Alelrdings hatte der Zauberkundigste der Truppe die Inschrift des &#34;Reise&#34;-Zaubers auf dem Gestell der Kugel erspäht und verstanden, dass er damit die Gruppe aus dem Turm bekommen kann. Während also um ihn herum ein eher verzweifelter, hoffnungsloser Kampf tobte, konnte er sich unsichtbar zur Wand des Raums zurückziehen und dort die Kugel zerstören, worauf zwar noch weitere Gegner erschienen, aber immerhin war der Auftrag erledigt. Dann hat er die Gruppe zusammengerufen, und von dem Gestell den Zauber abgelesen.&#xA;&#xA;Darauf folgten zwei so verdammt entscheidende Würfelwürfe, dass durchaus die Buchstaben &#34;T&#34;, &#34;P&#34; und &#34;K&#34; im Raum hingen, auch wenn es vielleicht nicht allen am Tisch klar war. Der Spieler des Charakters war jedenfalls so dermaßen nervös und hibbelig, dass er schon gar nicht mehr auf meine Erklärungen warten konnte, sondern einfach loswürfelte. &#xA;Im ersten Wurf musste er zunächst einen Zauber der höchsten Spruchstufe gewuppt bekommen, was eine Probe mit 3 Nachteilen nötig machte. Wäre der Zauberkundige an dem Punkt gescheitert, wäre der Spruch ungenutzt vom Gestell verschwunden, was ziemlich sicher das Ende der Gruppe gewesen wäre. Er hat es aber geschafft, und musste dann noch in einer zweiten Probe die Energie des Zaubers so lenken, dass die Gruppe auch wirklich gesund am Ziel ankommt, und nicht über die Landschaft verteilt wird. Auch das gelang, was zu Jubel bei den Menschen am Tisch führte. SO muss Rollenspiel.&#xA;&#xA;(Ziemlich spoilerfrei)&#xA;Entgegen meines ursprünglichen Planes, habe ich doch Dinge eingefügt, ein bisschen gebastelt. Mir liegt einfach daran, die Charaktere in die Geschichte einzubinden, dem Ganzen einen zusammenhaltenden Überbau zu verleihen. Nichts Spektakuläres, einfach vorhandene Verbindungen zu den NPCs der Stadt verfestigen, diese dann auch nutzen (in den Szenen, die wir zwischen den Abenteuern kurz spielen, aber auch hier im Turm in Form von Visionen). Meine Leute am Tisch haben kein Problem damit, ihre Charaktere auch dann in die Abenteuer zu schicken, wenn nicht zu 100% klar ist, warum sie dies eigentlich tun sollten. Sie &#34;abenteuern&#34; freiwillig und gerne. Obwohl jedes Mal der Tot auf sie lauert. Dennoch will ich ihnen &#34;Ausreden&#34; an die Hand geben, die in Hintergrundgeschichten und Charakterspiel geerdet sind. Dann fühlt sich das für alle Beteiligten besser an. UND es macht (mir) Spaß.&#xA;&#xA;Fazit:&#xA;Auch wenn dieser Teil mir schwach erschien, macht die Kampagne doch wirklich Spaß. Zum Glück nicht nur mir, alle anderen Menschen in der Gruppe scheinen es jeweils auch kaum erwarten zu können, bis es weitergeht. Das hat vermutlich ein wenig damit zu tun, dass nach jedem Abenteuer ein Stufenaufstieg erfolgt, und derlei &#34;Belohnung&#34; reizt eine große Zahl Spielender dann doch (mich auch). Außerdem ist die Gruppe halt auch ein Bund von ohnehin schon gut befreundeten Menschen, wodurch &#34;Lass mal treffen&#34; von vorneherein positiv belegt ist. Und trotz meiner eigenkreierten Einbauten in das Abenteuer muss ich nach wie vor eine lächerlich geringe Menge an Zeit und Energie in die ganze Veranstaltung stecken, besonders, wenn man dagegenhält, wie viel und lange wir alle am Ergebnis Spaß haben.&#xA;&#xA;Info:&#xD;&#xA;Wir spielen auf Deutsch, ich besitze alle Bücher in Deutsch und in Englisch, ich verwende aber nur die englischen. In die deutschen Bücher schaue ich manchmal zum Abgleich auch rein.&#xD;&#xA;Die deutschen Bücher gibts hier:&#xD;&#xA;https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/&#xD;&#xA;Die englischen hier:&#xD;&#xA;https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/&#xD;&#xA;(Ich verdiene nichts daran)&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;#PNPDE #SchattenDesDämonenfürsten]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Für dieses Abenteuer haben wir wieder zwei Sessions gebraucht, die ich aber der Einfachheit halber hier in einem Post zusammenfasse. Nur, falls sich jemand über die Stille im August gewundert haben sollte ...</p>

<p>Dieser Post enthält <strong>SPOILER!</strong></p>

<p>&lt; tldr; &gt;
* Die Abenteuer (dieses Kampagnenbandes) durch zusätzliche Kämpfe zu erweitern ist sinnfrei
* Das für mich bisher schwächste Abenteuer
* Ich baue dann doch noch n paar mehr Verbindungen für die Charaktere ein</p>

<p>Mir ging vor einer Weile mal an einer Stelle durch den Kopf, mit weiteren Kämpfen für Spannung zu sorgen. Zum Glück wurde mir schnell klar, wie abwegig das hier ist. JEDER Kampf beinhaltet konsequent ausgespielt eine wirklich realistische Chance auf 1 +x tote Charaktere. Will man Leute neue Charaktere erschaffen lassen, bloss weil die SL aus Langeweile noch 10 Orks nach der Gruppe geworfen hatte? Also, ich nicht. Mindestens müsste ich einen halbwegs äquivalenten Gegenwert als “Gewinn” in Aussicht stellen, damit würde ich aber dem eigentlichen Ziel des Abenteuers Konkurrenz machen, was ich aber ganz sicher nicht will. Die Prämisse dieser Kampagne (für mich, für uns) war ja eben ein Fokus auf das “Essentielle”, von wegen wenig Zeit und so. Dann muss man da nix aufblähen.
Und bisher ist es auch noch nie öde geworden, war also auch noch kein Eingreifen meinerseits notwendig.</p>

<p>Dieses Abenteuer bestätigt mich noch mehr in meiner Vermutung, dass diese Kampagne, die ja die erste offizielle für SotDL war, wirklich ein bunter Testballon ist. Frei nach dem Motto: Lasst uns mal alles abklappern, was  die Welt der Rollenspiele bisher so an typischen Abenteuer-Arten hervor gebracht hat, und von jeder Sorte nageln wir dann eins in die Kampagne. Dann ist für jeden was dabei!</p>

<p>(<strong>Ab hier Spoiler</strong>)</p>

<p>Und so ist der Mondturm ein Abenteuer, in dem die Gruppe mit eher wirren, chaotisch wirkenden Teleportern und extradimensionalen Räumen konfrontiert wird, in denen oft nicht mal Gegner sind. Was an sich schon schnell nerven kann, wird dadurch nicht besser, dass im Abenteuer die Beschreibungen der Verbindungen und Teleporter nicht wirklich hilfreich, schlicht unklar und unvollständig sind. Bereich 3 ist zum Beispiel nur durch den Teleporter in 2 (die Flammensäule) betretbar. Und verlassen werden kann er laut Text auch nur über den Teleporter an der Wand, der mit den verschiedenfarbigen Rahmen kontrolliert wird. Auf der Karte ist aber, wie in absolut allen Bereichen, eine Tür abgebildet (na gut, ein Durchgang). (Ja, das ist dann wohl das “Symbol” für den Teleporter hinaus, aber so richtig schlüssig war das für mich alles nicht)</p>

<p>Letztlich hab ich mich am Tisch spontan dazu entschieden, bis auf schon etablierte Türen aus der ersten Session für die Bereiche 1, 2 und 4 ansonsten nur Teleporter zu verwenden. Und das führte zu einem wirklich spaßfreien Kreislauf an Räumen, die alle nur aus zufälligen Teleportern bestanden und die nur mit einer gewürfelten 1 zu verlassen waren. Das hatte ich so nicht kommen sehen,  meine Lösung war dann “Zeitraffer”, so dass dann irgendwann alle Charaktere im Raum 2 zusammenkamen. Unschön. Danach hab ich auch an einer anderen Stelle etwas nachgeholfen, weil der Weg zum finalen Raum einfach so derbe dämlich angelegt ist, dass ein Charakter aus der Gruppe auf die eine, einzig vorhandene Möglichkeit kommen muss, wie man in den Raum kommt. Nicht mit mir. Das ist dann auch mir zu old-school, vor allem abends um 22 Uhr in der zweiten Session.</p>

<p>(<strong>Ziemlich spoilerfrei</strong>)
Was war gut? Na, die Gruppe ist halt klasse, und dann macht es verdammt viel Spaß, ein Dorf zu improvisieren, von dem im Buch fast nur zu finden ist, dass alle Bewohner “von seltsamem Schlag” sind, also vom Einfluss des Turms äußerlich gezeichnet. Es war enorm unterhaltsam, dieses Dorf darzustellen, mit Bewohnern, einer gewissen Grundstimmung, und dann eben mit den Leuten am Tisch darin zu spielen. So soll Rollenspiel.</p>

<p>Und ja, die in jedem Post gelobten Mechaniken des Systems sind auch mit einem nervigen Abenteuer ziemlich solide. Dazu ist mir noch eine Sache auf- bzw. eingefallen, die ich am Tisch versuche, verstärkt einzusetzen:
Ich kann als Spielleitung minutiös erläutern, warum ich welche Vorteil- / Nachteilswürfel anbringe.</p>

<blockquote><p>Eine Probe auf Wahrnehmung bitte. Es herrschen recht schlechte Lichtverhältnisse (1 Nachteil), dazu rennst du vor den hautlosen Monstern um den Leben weg (noch 1 Nachteil). Du kennst die Gegend aber wie deine Westentasche (1 Vorteil), also bleibt 1 Nachteil. Modifiziert durch das, was dein Charakter noch so zu bieten hat.</p></blockquote>

<p>Das ist dann schon angenehm narrativ, wie ich finde. Ich hoffe, meine Leute goutieren das, auf jeden Fall werd ich versuchen das mehr anzubringen.</p>

<p>Was auch ein wenig zum Highlight des Abenteuers hinleitet, wo ich das wirklich versucht hatte:</p>

<p>(<strong>SPOILER</strong>)</p>

<p>Im letzten Raum des Turms wurde der Gruppe recht flott deutlich (gemacht), dass hier in einem Kampf wenig zu holen ist, schon gar nicht in dem angeschlagenen Zustand, in dem sie waren. Alelrdings hatte der Zauberkundigste der Truppe die Inschrift des “Reise”-Zaubers auf dem Gestell der Kugel erspäht und verstanden, dass er damit die Gruppe aus dem Turm bekommen kann. Während also um ihn herum ein eher verzweifelter, hoffnungsloser Kampf tobte, konnte er sich unsichtbar zur Wand des Raums zurückziehen und dort die Kugel zerstören, worauf zwar noch weitere Gegner erschienen, aber immerhin war der Auftrag erledigt. Dann hat er die Gruppe zusammengerufen, und von dem Gestell den Zauber abgelesen.</p>

<p>Darauf folgten zwei so verdammt entscheidende Würfelwürfe, dass durchaus die Buchstaben “T”, “P” und “K” im Raum hingen, auch wenn es vielleicht nicht allen am Tisch klar war. Der Spieler des Charakters war jedenfalls so dermaßen nervös und hibbelig, dass er schon gar nicht mehr auf meine Erklärungen warten konnte, sondern einfach loswürfelte.
Im ersten Wurf musste er zunächst einen Zauber der höchsten Spruchstufe gewuppt bekommen, was eine Probe mit 3 Nachteilen nötig machte. Wäre der Zauberkundige an dem Punkt gescheitert, wäre der Spruch ungenutzt vom Gestell verschwunden, was ziemlich sicher das Ende der Gruppe gewesen wäre. Er hat es aber geschafft, und musste dann noch in einer zweiten Probe die Energie des Zaubers so lenken, dass die Gruppe auch wirklich gesund am Ziel ankommt, und nicht über die Landschaft verteilt wird. Auch das gelang, was zu Jubel bei den Menschen am Tisch führte. SO muss Rollenspiel.</p>

<p>(<strong>Ziemlich spoilerfrei</strong>)
Entgegen meines ursprünglichen Planes, habe ich doch Dinge eingefügt, ein bisschen gebastelt. Mir liegt einfach daran, die Charaktere in die Geschichte einzubinden, dem Ganzen einen zusammenhaltenden Überbau zu verleihen. Nichts Spektakuläres, einfach vorhandene Verbindungen zu den NPCs der Stadt verfestigen, diese dann auch nutzen (in den Szenen, die wir zwischen den Abenteuern kurz spielen, aber auch hier im Turm in Form von Visionen). Meine Leute am Tisch haben kein Problem damit, ihre Charaktere auch dann in die Abenteuer zu schicken, wenn nicht zu 100% klar ist, warum sie dies eigentlich tun sollten. Sie “abenteuern” freiwillig und gerne. Obwohl jedes Mal der Tot auf sie lauert. Dennoch will ich ihnen “Ausreden” an die Hand geben, die in Hintergrundgeschichten und Charakterspiel geerdet sind. Dann fühlt sich das für alle Beteiligten besser an. UND es macht (mir) Spaß.</p>

<p>Fazit:
Auch wenn dieser Teil mir schwach erschien, macht die Kampagne doch wirklich Spaß. Zum Glück nicht nur mir, alle anderen Menschen in der Gruppe scheinen es jeweils auch kaum erwarten zu können, bis es weitergeht. Das hat vermutlich ein wenig damit zu tun, dass nach jedem Abenteuer ein Stufenaufstieg erfolgt, und derlei “Belohnung” reizt eine große Zahl Spielender dann doch (mich auch). Außerdem ist die Gruppe halt auch ein Bund von ohnehin schon gut befreundeten Menschen, wodurch “Lass mal treffen” von vorneherein positiv belegt ist. Und trotz meiner eigenkreierten Einbauten in das Abenteuer muss ich nach wie vor eine lächerlich geringe Menge an Zeit und Energie in die ganze Veranstaltung stecken, besonders, wenn man dagegenhält, wie viel und lange wir alle am Ergebnis Spaß haben.</p>

<h4 id="info">Info:</h4>

<p><em>Wir spielen auf Deutsch, ich besitze alle Bücher in Deutsch und in Englisch, ich verwende aber nur die englischen. In die deutschen Bücher schaue ich manchmal zum Abgleich auch rein.
Die deutschen Bücher gibts hier:
<a href="https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/">https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/</a>
Die englischen hier:
<a href="https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/">https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/</a>
(Ich verdiene nichts daran)</em></p>

<p><a href="https://blog.raindog.de/tag:PNPDE" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">PNPDE</span></a> <a href="https://blog.raindog.de/tag:SchattenDesD%C3%A4monenf%C3%BCrsten" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">SchattenDesDämonenfürsten</span></a></p>
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      <guid>https://blog.raindog.de/das-funfte-abenteuer-der-mondturm</guid>
      <pubDate>Mon, 14 Sep 2026 18:13:20 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das vierte Abenteuer: “Tempel der Schatten”</title>
      <link>https://blog.raindog.de/das-vierte-abenteuer-tempel-der-schatten</link>
      <description>&lt;![CDATA[Wir haben im Schweiße unseres Angesichts in der Hitzewelle Ende Juni &#39;26 das vierte Abenteuer durchgezogen. Auch dieses Mal haben wir mit fast sieben Stunden die Zielmarke von vier Stunden deutlich überschritten. Minus Essenspause und Co waren es vermutlich grob sechs Stunden Nettospielzeit, davon rund eine Stunde für Stundenaufstiege, Charakterspiel und verbindende Szenen zwischen den beiden Abenteuern.&#xA;Dazu hier mehr:.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Dieser Post enthält SPOILER!&#xA;&#xA; tldr; &#xA;Charaktere ein- und auszuwechseln bereitet keine Problem&#xA;Wer die Gruppe verlässt, lebt gefährlich&#xA;Wir brauchen mehr Zeit, haben aber durchweg Spaß&#xA;&#xA;Ich hatte mir fast eine Seite Notizen gemacht, mit denen ich in die Lücke zwischen den Sessions mit Rollenspiel reinfüllen wollte. Es war Feedback meiner Gruppe aus dem letzten Abenteuer, dass man sich durchaus mehr Chancen auf Charakterspiel wünscht. Und da ich die Abenteuer selbst ja testweise so original wie möglich leiten will, möchte ich die Lücken zwischen den Geschichten nutzen.&#xA;Da in diesem Abenteuer von winzigen Dämonen besessene Zombies vorkommen, hab ich mir aus Stephen Kings wirklich tollem Pet Semetary etwas geklaut, und den Dämonenzombies eigentlich geheimes Wissen über die Charaktere mitgegeben. Die haben eben Verbindungen in alle denkbaren Parallel- und Nachwelten. Bis auf zwei kurze Sätze kamen die Monster nicht dazu, viel davon preiszugeben, weil die Gruppe immer ziemlich sofort mit Waffengewalt für Ruhe sorgte (ein verständlicher Überlebensreflex). Aber aufgehoben ist ja nicht aufgeschoben, oder so.&#xA;&#xA;Etwas Zeit ging dafür drauf, eine Person aus der aktuellen Session raus zu schreiben, und den neuen Charakter nach dem Tod in der letzten Session einzuführen. Das lief alles soweit anstandslos. Außerdem hatte ich noch eine neue Person am Tisch, die den NPC Inquisitor Randolfus spielen konnte. Sowas finde ich immer angenehm, statt selbst einen NPC über die ganze Session mitzuziehen. Auch da gab es keine Probleme. Der Spieler, ebenfalls schon ein alter Hase in Sachen Rollenspiel, bekam von mir 1 DinA4-Blatt mit einer halbseitigen Geschichte, einer halben Seite Charakterwerte und einer knappen Seite Zauberbeschreibungen. Keine Rückfragen, keine Probleme am Tisch. Alle Regeln hab ich ihm dann erklärt, als sie zur Anwendung kamen, das hat völlig gereicht und nie den Spielfluss unterbrochen.&#xA;&#xA;(Ab hier wieder Spoiler)&#xA;&#xA;In diesem Abenteuer begegnet die Gruppe mal wieder dem Kult, der dank Randolfus jetzt auch einen Namen hat: die Bruderschaft der Schatten. Im reichen Stadtteil Säckel wütet nach einer Explosion eine Seuche, die Gruppe soll wieder die Eisen aus dem Feuer holen. Das zerstörte Haus gehörte einem Herrn namens Pentachus Katandramus, darunter ist ein kleiner Tempelkomplex, in dem beim Eintreffen der Gruppe noch rituelle Dinge abgehen (wovon die Gruppe aber erstmal nichts weiß). Es gilt Wächter zu besiegen, wandernde Monster, wandelnde Tote. Da die Gruppe langsam versteht, dass Kämpfe tödlich sind, verlegt sie sich zunehmend auf Hinterhalte und kurze Scharmützel. Das ist völlig nachvollziehbar und logisch. Zum Glück waren hier nach Zwergen aussehende Wesen im Spiel, die im Dunkel zum einen praktisch unsichtbar werden, zum anderen von Schatten zu Schatten teleportieren. So blieb es für die Gruppe immer gefährlich, und letztlich entschieden sie, eine Rast einzulegen. Die konnte ich ihnen vermiesen, weil nach einigen Stunden das Ritual fertig wurde und der Chef persönlich den Tempel verlies. Der wachende Charakter bekam das und die Anweisungen an die zurückbleibenden Kultisten mit, was die Rast frühzeitig beendete. Es blieb also spannend.&#xA;Und dann wäre der diebische Zauberer der Gruppe fast gestorben, weil er auf eigene Faust noch schnell ein paar Münzen bei besiegten Gegnern einsammeln wollte. Dass ihn letztlich ausgerechnet seine frisch mit Stufe 3 erworbene Fähigkeit &#34;Zauber stehlen&#34; vor einem frühen Grab gerettet hat, finde ich mal wieder mechanisch ganz wunderbar. Gibt doch wenig befriedigenderes, als wenn bei einem Stufenaufstieg erworbene Sachen sofort derart Wirkung zeigen.&#xA;&#xA;Letztlich hat die Gruppe Fragmente eines Artefakts einsammeln können, und als diese in einer von Randolfus mitgebrachten Kiste verstaut wurden, endete auch die Seuche. Also quasi eine Art Teilerfolg, was ja als Ausgang für Abenteuer 4 einer zehnteiligen Kampagne völlig ok ist.&#xA;&#xA;Fazit:&#xA;Ich mag das System nach wie vor sehr. Dass zudem meine Gruppe voller netter Menschen ist, die relativ gut zusammen harmonieren, hilft sicher beim positiven Gesamteindruck der Kampagne. Die Abenteuer brauchen dann schon mehr Zeit, als auf der Dose aufgedruckt ist. Und ich finde nicht, dass wir übertrieben viel Zeit für Charakterspiel brauchen, oder dass die Gruppe nicht zielstrebig vor ginge (in der Regel ist ja eh wenig Raum, um sich zu &#34;verlaufen&#34;). Unsere &#34;16 bis 23 Uhr&#34; Sessions fühlen sich durchaus ein wenig wie zu unseren Teenager-Jahren an. Man spielt halt bis zum Umfallen. Und das darf man sehr wohl als Hinweis ansehen, dass alle Beteiligte Spaß haben.&#xA;&#xA;Info:&#xD;&#xA;Wir spielen auf Deutsch, ich besitze alle Bücher in Deutsch und in Englisch, ich verwende aber nur die englischen. In die deutschen Bücher schaue ich manchmal zum Abgleich auch rein.&#xD;&#xA;Die deutschen Bücher gibts hier:&#xD;&#xA;https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/&#xD;&#xA;Die englischen hier:&#xD;&#xA;https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/&#xD;&#xA;(Ich verdiene nichts daran)&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;#PNPDE #SchattenDesDämonenfürsten]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben im Schweiße unseres Angesichts in der Hitzewelle Ende Juni &#39;26 das vierte Abenteuer durchgezogen. Auch dieses Mal haben wir mit fast sieben Stunden die Zielmarke von vier Stunden deutlich überschritten. Minus Essenspause und Co waren es vermutlich grob sechs Stunden Nettospielzeit, davon rund eine Stunde für Stundenaufstiege, Charakterspiel und verbindende Szenen zwischen den beiden Abenteuern.
Dazu hier mehr:.</p>



<p>Dieser Post enthält <strong>SPOILER!</strong></p>

<p>&lt; tldr; &gt;
* Charaktere ein- und auszuwechseln bereitet keine Problem
* Wer die Gruppe verlässt, lebt gefährlich
* Wir brauchen mehr Zeit, haben aber durchweg Spaß</p>

<p>Ich hatte mir fast eine Seite Notizen gemacht, mit denen ich in die Lücke zwischen den Sessions mit Rollenspiel reinfüllen wollte. Es war Feedback meiner Gruppe aus dem <a href="https://blog.raindog.de/teil-2-vom-dritten-abenteuer-der-seltsame-fall-vom-verirrten-schwein">letzten Abenteuer</a>, dass man sich durchaus mehr Chancen auf Charakterspiel wünscht. Und da ich die Abenteuer selbst ja testweise so original wie möglich leiten will, möchte ich die Lücken zwischen den Geschichten nutzen.
Da in diesem Abenteuer von winzigen Dämonen besessene Zombies vorkommen, hab ich mir aus Stephen Kings wirklich tollem <a href="https://buecher.pnpde.social/book/20552/s/pet-sematary">Pet Semetary</a> etwas geklaut, und den Dämonenzombies eigentlich geheimes Wissen über die Charaktere mitgegeben. Die haben eben Verbindungen in alle denkbaren Parallel- und Nachwelten. Bis auf zwei kurze Sätze kamen die Monster nicht dazu, viel davon preiszugeben, weil die Gruppe immer ziemlich sofort mit Waffengewalt für Ruhe sorgte (ein verständlicher Überlebensreflex). Aber aufgehoben ist ja nicht aufgeschoben, oder so.</p>

<p>Etwas Zeit ging dafür drauf, eine Person aus der aktuellen Session raus zu schreiben, und den neuen Charakter nach dem Tod in der letzten Session einzuführen. Das lief alles soweit anstandslos. Außerdem hatte ich noch eine neue Person am Tisch, die den NPC Inquisitor Randolfus spielen konnte. Sowas finde ich immer angenehm, statt selbst einen NPC über die ganze Session mitzuziehen. Auch da gab es keine Probleme. Der Spieler, ebenfalls schon ein alter Hase in Sachen Rollenspiel, bekam von mir 1 DinA4-Blatt mit einer halbseitigen Geschichte, einer halben Seite Charakterwerte und einer knappen Seite Zauberbeschreibungen. Keine Rückfragen, keine Probleme am Tisch. Alle Regeln hab ich ihm dann erklärt, als sie zur Anwendung kamen, das hat völlig gereicht und nie den Spielfluss unterbrochen.</p>

<p>(Ab hier wieder Spoiler)</p>

<p>In diesem Abenteuer begegnet die Gruppe mal wieder dem Kult, der dank Randolfus jetzt auch einen Namen hat: die <em>Bruderschaft der Schatten</em>. Im reichen Stadtteil Säckel wütet nach einer Explosion eine Seuche, die Gruppe soll wieder die Eisen aus dem Feuer holen. Das zerstörte Haus gehörte einem Herrn namens Pentachus Katandramus, darunter ist ein kleiner Tempelkomplex, in dem beim Eintreffen der Gruppe noch rituelle Dinge abgehen (wovon die Gruppe aber erstmal nichts weiß). Es gilt Wächter zu besiegen, wandernde Monster, wandelnde Tote. Da die Gruppe langsam versteht, dass Kämpfe tödlich sind, verlegt sie sich zunehmend auf Hinterhalte und kurze Scharmützel. Das ist völlig nachvollziehbar und logisch. Zum Glück waren hier nach Zwergen aussehende Wesen im Spiel, die im Dunkel zum einen praktisch unsichtbar werden, zum anderen von Schatten zu Schatten teleportieren. So blieb es für die Gruppe immer gefährlich, und letztlich entschieden sie, eine Rast einzulegen. Die konnte ich ihnen vermiesen, weil nach einigen Stunden das Ritual fertig wurde und der Chef persönlich den Tempel verlies. Der wachende Charakter bekam das und die Anweisungen an die zurückbleibenden Kultisten mit, was die Rast frühzeitig beendete. Es blieb also spannend.
Und dann wäre der diebische Zauberer der Gruppe fast gestorben, weil er auf eigene Faust noch schnell ein paar Münzen bei besiegten Gegnern einsammeln wollte. Dass ihn letztlich ausgerechnet seine frisch mit Stufe 3 erworbene Fähigkeit “Zauber stehlen” vor einem frühen Grab gerettet hat, finde ich mal wieder mechanisch ganz wunderbar. Gibt doch wenig befriedigenderes, als wenn bei einem Stufenaufstieg erworbene Sachen sofort derart Wirkung zeigen.</p>

<p>Letztlich hat die Gruppe Fragmente eines Artefakts einsammeln können, und als diese in einer von Randolfus mitgebrachten Kiste verstaut wurden, endete auch die Seuche. Also quasi eine Art Teilerfolg, was ja als Ausgang für Abenteuer 4 einer zehnteiligen Kampagne völlig ok ist.</p>

<p>Fazit:
Ich mag das System nach wie vor sehr. Dass zudem meine Gruppe voller netter Menschen ist, die relativ gut zusammen harmonieren, hilft sicher beim positiven Gesamteindruck der Kampagne. Die Abenteuer brauchen dann schon mehr Zeit, als auf der Dose aufgedruckt ist. Und ich finde nicht, dass wir übertrieben viel Zeit für Charakterspiel brauchen, oder dass die Gruppe nicht zielstrebig vor ginge (in der Regel ist ja eh wenig Raum, um sich zu “verlaufen”). Unsere “16 bis 23 Uhr” Sessions fühlen sich durchaus ein wenig wie zu unseren Teenager-Jahren an. Man spielt halt bis zum Umfallen. Und das darf man sehr wohl als Hinweis ansehen, dass alle Beteiligte Spaß haben.</p>

<h4 id="info">Info:</h4>

<p><em>Wir spielen auf Deutsch, ich besitze alle Bücher in Deutsch und in Englisch, ich verwende aber nur die englischen. In die deutschen Bücher schaue ich manchmal zum Abgleich auch rein.
Die deutschen Bücher gibts hier:
<a href="https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/">https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/</a>
Die englischen hier:
<a href="https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/">https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/</a>
(Ich verdiene nichts daran)</em></p>

<p><a href="https://blog.raindog.de/tag:PNPDE" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">PNPDE</span></a> <a href="https://blog.raindog.de/tag:SchattenDesD%C3%A4monenf%C3%BCrsten" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">SchattenDesDämonenfürsten</span></a></p>
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      <guid>https://blog.raindog.de/das-vierte-abenteuer-tempel-der-schatten</guid>
      <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 14:55:29 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Teil 2 vom dritten Abenteuer: “Der seltsame Fall vom verirrten Schwein”</title>
      <link>https://blog.raindog.de/teil-2-vom-dritten-abenteuer-der-seltsame-fall-vom-verirrten-schwein</link>
      <description>&lt;![CDATA[Ende Mai &#39;26 ist durch und unser drittes Abenteuer ebenso. Für die drei Abenteuer haben wir vier Sessions gebraucht, die alle mindestens 4 Stunden lang waren, eher länger. Damit steht das &#34;Versprechen&#34; von SoDL, die meisten Abenteuer seien in vierstündigen Sessions spielbar, auf etwas tönernen Füßen, aber da die Spieldauer extrem vom Spielspiel und externen Faktoren abhängig ist, will ich da kein finales Urteil fällen.&#xA;Lieber weiter zur Session selbst.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;tldr;&#xA;Gerade dieses Kampagne fokussiert sich schon sehr auf das Wesentliche.&#xA;Die Regeln des Systems sind grundsolide und können guten Gewissens wortgetreu am Tisch eingesetzt werden.&#xA;Es hilft, von D&amp;D (3e und 5e, Pathfinder) erlernte Gewohnheiten abzulegen.&#xA;&#xA;Es hat sich als völlig valide Entscheidung erwiesen, Teile des Abenteuers rauszuschneiden. Auf die Ereignisse beim Bauern Schinke und den Turm zu beschränken passte für uns völlig. Die anderen Begegnungen tragen nichts wirklich zur Geschichte bei, eine geschickt platzierte Leiche im Camp am Turm erledigt alles, was an Wissensvermittlung für die Gruppe nötig war. Haken dran, passt.&#xA;&#xA;Für die Kampagne selbst muss man aber schon fair sagen, dass da (in Relation zu Material eben für 5e oder Pathfinder oder Cthulhu) riesige Lücken klaffen. Es gibt praktisch nie eine Herleitung, was zwischen einzelnen Abenteuern passiert, warum die Gruppe jetzt gerade in diesem Kaff (im Fall vom Schwein wörtlich zu nehmen) eine Aufgabe erfüllen soll, wieso sie das Schicksal von Schinke und seinen Schweinen überhaupt interessieren soll.&#xA;Das ist natürlich zum einen eben der explizite Claim, dieses &#34;Wir geben euch das Nötigste, dafür in bester Qualität, den Rest macht ihr&#34;, und zum anderen auch nicht sonderlich verwunderlich bei 98 Seiten (Englisch 48) für 11 Abenteuer plus n bisschen Setting dazu. &#xA;Es lässt sich aber wirklich gut damit arbeiten. Zumindest einer halbwegs erfahrenen Spielleitung, vielleicht garniert mit einer spielbegierigen Gruppe (wie bei mir der Fall), bieten sich dadurch nutzbare Freiräume. Ich muss nicht die Einleitung und die Verbindung zu Schinkes Schweinen mühsam umbiegen, damit sie halbwegs auf die Gruppe passt. Ich frage einfach eine Person, ob der Charakter (der so ne Art kleiner Local Hero ist) vielleicht Verbindungen zum Dörfchen haben könnte, bekomme natürlich ein &#34;Aber klar!&#34;, wir schreiben noch je 2 Zeilen dazu, und fertig ists. Am Tisch sind alle cool mit der Idee, dass unser Held des kleinen Mannes die Gruppe um Hilfe bittet, weil in einem ihm am Herzen liegenden Dörfchen seltsames passiert, und nach 3 Minuten Session steht die Gruppe am Hof von Bauer Schinke, ist motiviert bei der Sache.&#xA;Diese geringe Menge kreativer Arbeit stecke ich dann aber auch gerne ins Abenteuer, auch wenn ich meine Gruppe immer wieder darauf hinweise, dass ich die Kampagne mit &#34;Auch für SL wenig zeitlicher Aufwand, unser aller Lebensrealität angemessen&#34; beworben habe und auch gedenke, exakt so durchzuziehen. Und das passt für uns.&#xA;Wobei die Abenteuer selbst zum Glück wirklich praktisch keinerlei Vorbereitung brauchen, wodurch der minimale Mehraufwand für etwas mehr Ausgestaltung zwischen den Zeilen super kompensiert wird.&#xA;&#xA;Spielt man die Abenteuer ganz pur nur mit dem, was explizit im Text steht, dann ist das schon recht nackt. Das muss man schon wollen.&#xA;&#xA;Mal kurz ein Abriss dieses Abenteuers, so wie von mir geleitet.&#xA;SPOILER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!&#xA;Die Gruppe wird von Bauer Schinke gerufen, weil seine Schweine nachts abgeschlachtet werden. Die Gruppe legt sich auf die Lauer, beobachtet in der Nacht zwei Blutgerippe, die ein Schwein abmurksen, eins der Monster legt sich die frisch abgezogene Haut an. Die Gruppe greift an, gewinnt überraschend flott. Um herauszufinden, woher die Monster kommen, wird den Spuren gefolgt, man landet beim Turm.&#xA;Der entpuppt sich als alte Tempel- oder Kultstätte der Feenwesen, samt allerlei unappetitlicher Wanddeko. Es werden noch einige alte Fallen, Monster und Dämonen besiegt, ein magischer Gegenstand gefunden (der der Gruppe im härtesten Kampf letztlich den Arsch rettet) und schwerst ausgelaugt ziehen sie sich zurück.&#xA;SPOILER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!&#xA;Dann offenbart Schinke noch n düsteres Geheimnis, danach gehts ab zurück in die Stadt.&#xA;&#xA;Wie gesagt, gradlinig, auf den Punkt, aber mit genug Freiraum.&#xA;&#xA;Achja, es ist ein Charakter gestorben, ausgerechnet der Heiler der Gruppe (ein auf Lebensmagie spezialisiertes Uhrwerk, das auf den Namen Sani hörte). Und das war ok so. &#xA;Die Regeln sind klar, nachvollziehbar und relativ unkompliziert. Bekommst du in einem Angriff so viel Schaden, wie du maximal verträgst, dann Friedhof. Und da auch die Gegner schon bekannt waren, kam nichts überraschend. Und WEIL die Regeln so sind wie sie sind, kann ich als Spielleiter gleichzeitig alle Fiesigkeiten, die die Monster haben, mit Genuß ausleben, UND kann mich über jeden kritischen Angriff der Kriegerin freuen, die dann mit beeindruckenden 3W6 Schaden ein Monster vom sterbenden Dieb wegfegt. Das ist super befreiend und bestärkend. Nicht darin, SL gegen Gruppe zu spielen oder so, sondern wirklich gemeinsam so episch wie möglich Spaß zu haben.&#xA;&#xA;Und dazu hilft es dann, in D&amp;D (und Klonen) einstudierte Gewohnheiten abzuwerfen, gerade als SL. Absolut JEDER Kampf muss ernst genommen sein, reiner &#34;Resourcenabbau&#34; ist sehr selten (bisher in der Kampagne). Spielt die Gegner so, als wollten die gewinnen, nicht als seien sie nur Hindernisse auf dem Weg der Helden zu Ruhm und Ehre. Wenn ein Blutgerippe sieht, dass es entweder einen unverletzten Krieger angreifen kann, oder einen stark angeschlagenen Magier - dann ist der Magier eben reif. Das Gerippe ist ja nicht blöd (gilt natürlich für manches Monster vielleicht aus Gründen anders).&#xA;&#xA;Außerdem entwickeln sich die Charaktere über die bisherigen Stufen schon deutlich unterschiedlich. Kämpfer und Kämpferin können halt fast doppelt so viel Schaden einstecken, wie ein Lebensmagier. Und dann sind 2W6 Schaden für eine Klasse hart aber kein Grund zur Besorgnis, für eine andere akut lebensgefährdend. Und das fühlt sich gut und richtig an.&#xA;&#xA;In der nächsten Session muss ich dringend versuchen, mir während des Spiels Notizen zu machen. Ich hatte noch mehr Gedanken, die ich hier zu Papier bringen wollte, aber zu vieles davon ist zwischendurch dem Vergessen anheim gefallen.&#xA;&#xA;Info:&#xD;&#xA;Wir spielen auf Deutsch, ich besitze alle Bücher in Deutsch und in Englisch, ich verwende aber nur die englischen. In die deutschen Bücher schaue ich manchmal zum Abgleich auch rein.&#xD;&#xA;Die deutschen Bücher gibts hier:&#xD;&#xA;https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/&#xD;&#xA;Die englischen hier:&#xD;&#xA;https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/&#xD;&#xA;(Ich verdiene nichts daran)&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;#PNPDE #SchattenDesDämonenfürsten]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ende Mai &#39;26 ist durch und unser drittes Abenteuer ebenso. Für die drei Abenteuer haben wir vier Sessions gebraucht, die alle mindestens 4 Stunden lang waren, eher länger. Damit steht das “Versprechen” von SoDL, die meisten Abenteuer seien in vierstündigen Sessions spielbar, auf etwas tönernen Füßen, aber da die Spieldauer extrem vom Spielspiel und externen Faktoren abhängig ist, will ich da kein finales Urteil fällen.
Lieber weiter zur Session selbst.</p>



<p>
* Gerade dieses Kampagne fokussiert sich schon sehr auf das Wesentliche.
* Die Regeln des Systems sind grundsolide und können guten Gewissens wortgetreu am Tisch eingesetzt werden.
* Es hilft, von D&amp;D (3e und 5e, Pathfinder) erlernte Gewohnheiten abzulegen.</p>

<p>Es hat sich als völlig valide Entscheidung erwiesen, Teile des Abenteuers rauszuschneiden. Auf die Ereignisse beim Bauern Schinke und den Turm zu beschränken passte für uns völlig. Die anderen Begegnungen tragen nichts wirklich zur Geschichte bei, eine geschickt platzierte Leiche im Camp am Turm erledigt alles, was an Wissensvermittlung für die Gruppe nötig war. Haken dran, passt.</p>

<p>Für die Kampagne selbst muss man aber schon fair sagen, dass da (in Relation zu Material eben für 5e oder Pathfinder oder Cthulhu) riesige Lücken klaffen. Es gibt praktisch nie eine Herleitung, was zwischen einzelnen Abenteuern passiert, warum die Gruppe jetzt gerade in diesem Kaff (im Fall vom Schwein wörtlich zu nehmen) eine Aufgabe erfüllen soll, wieso sie das Schicksal von Schinke und seinen Schweinen überhaupt interessieren soll.
Das ist natürlich zum einen eben der explizite Claim, dieses “Wir geben euch das Nötigste, dafür in bester Qualität, den Rest macht ihr”, und zum anderen auch nicht sonderlich verwunderlich bei 98 Seiten (Englisch 48) für 11 Abenteuer plus n bisschen Setting dazu.
Es lässt sich aber wirklich gut damit arbeiten. Zumindest einer halbwegs erfahrenen Spielleitung, vielleicht garniert mit einer spielbegierigen Gruppe (wie bei mir der Fall), bieten sich dadurch nutzbare Freiräume. Ich muss nicht die Einleitung und die Verbindung zu Schinkes Schweinen mühsam umbiegen, damit sie halbwegs auf die Gruppe passt. Ich frage einfach eine Person, ob der Charakter (der so ne Art kleiner Local Hero ist) vielleicht Verbindungen zum Dörfchen haben könnte, bekomme natürlich ein “Aber klar!”, wir schreiben noch je 2 Zeilen dazu, und fertig ists. Am Tisch sind alle cool mit der Idee, dass unser Held des kleinen Mannes die Gruppe um Hilfe bittet, weil in einem ihm am Herzen liegenden Dörfchen seltsames passiert, und nach 3 Minuten Session steht die Gruppe am Hof von Bauer Schinke, ist motiviert bei der Sache.
Diese geringe Menge kreativer Arbeit stecke ich dann aber auch gerne ins Abenteuer, auch wenn ich meine Gruppe immer wieder darauf hinweise, dass ich die Kampagne mit “Auch für SL wenig zeitlicher Aufwand, unser aller Lebensrealität angemessen” beworben habe und auch gedenke, exakt so durchzuziehen. Und das passt für uns.
Wobei die Abenteuer selbst zum Glück wirklich praktisch keinerlei Vorbereitung brauchen, wodurch der minimale Mehraufwand für etwas mehr Ausgestaltung zwischen den Zeilen super kompensiert wird.</p>

<p>Spielt man die Abenteuer ganz pur nur mit dem, was explizit im Text steht, dann ist das schon recht nackt. Das muss man schon wollen.</p>

<p>Mal kurz ein Abriss dieses Abenteuers, so wie von mir geleitet.
SPOILER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Gruppe wird von Bauer Schinke gerufen, weil seine Schweine nachts abgeschlachtet werden. Die Gruppe legt sich auf die Lauer, beobachtet in der Nacht zwei Blutgerippe, die ein Schwein abmurksen, eins der Monster legt sich die frisch abgezogene Haut an. Die Gruppe greift an, gewinnt überraschend flott. Um herauszufinden, woher die Monster kommen, wird den Spuren gefolgt, man landet beim Turm.
Der entpuppt sich als alte Tempel- oder Kultstätte der Feenwesen, samt allerlei unappetitlicher Wanddeko. Es werden noch einige alte Fallen, Monster und Dämonen besiegt, ein magischer Gegenstand gefunden (der der Gruppe im härtesten Kampf letztlich den Arsch rettet) und schwerst ausgelaugt ziehen sie sich zurück.
SPOILER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Dann offenbart Schinke noch n düsteres Geheimnis, danach gehts ab zurück in die Stadt.</p>

<p>Wie gesagt, gradlinig, auf den Punkt, aber mit genug Freiraum.</p>

<p>Achja, es ist ein Charakter gestorben, ausgerechnet der Heiler der Gruppe (ein auf Lebensmagie spezialisiertes Uhrwerk, das auf den Namen Sani hörte). Und das war ok so.
Die Regeln sind klar, nachvollziehbar und relativ unkompliziert. Bekommst du in einem Angriff so viel Schaden, wie du maximal verträgst, dann Friedhof. Und da auch die Gegner schon bekannt waren, kam nichts überraschend. Und WEIL die Regeln so sind wie sie sind, kann ich als Spielleiter gleichzeitig alle Fiesigkeiten, die die Monster haben, mit Genuß ausleben, UND kann mich über jeden kritischen Angriff der Kriegerin freuen, die dann mit beeindruckenden 3W6 Schaden ein Monster vom sterbenden Dieb wegfegt. Das ist super befreiend und bestärkend. Nicht darin, SL gegen Gruppe zu spielen oder so, sondern wirklich gemeinsam so episch wie möglich Spaß zu haben.</p>

<p>Und dazu hilft es dann, in D&amp;D (und Klonen) einstudierte Gewohnheiten abzuwerfen, gerade als SL. Absolut JEDER Kampf muss ernst genommen sein, reiner “Resourcenabbau” ist sehr selten (bisher in der Kampagne). Spielt die Gegner so, als wollten die gewinnen, nicht als seien sie nur Hindernisse auf dem Weg der Helden zu Ruhm und Ehre. Wenn ein Blutgerippe sieht, dass es entweder einen unverletzten Krieger angreifen kann, oder einen stark angeschlagenen Magier – dann ist der Magier eben reif. Das Gerippe ist ja nicht blöd (gilt natürlich für manches Monster vielleicht aus Gründen anders).</p>

<p>Außerdem entwickeln sich die Charaktere über die bisherigen Stufen schon deutlich unterschiedlich. Kämpfer und Kämpferin können halt fast doppelt so viel Schaden einstecken, wie ein Lebensmagier. Und dann sind 2W6 Schaden für eine Klasse hart aber kein Grund zur Besorgnis, für eine andere akut lebensgefährdend. Und das fühlt sich gut und richtig an.</p>

<p>In der nächsten Session muss ich dringend versuchen, mir während des Spiels Notizen zu machen. Ich hatte noch mehr Gedanken, die ich hier zu Papier bringen wollte, aber zu vieles davon ist zwischendurch dem Vergessen anheim gefallen.</p>

<h4 id="info">Info:</h4>

<p><em>Wir spielen auf Deutsch, ich besitze alle Bücher in Deutsch und in Englisch, ich verwende aber nur die englischen. In die deutschen Bücher schaue ich manchmal zum Abgleich auch rein.
Die deutschen Bücher gibts hier:
<a href="https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/">https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/</a>
Die englischen hier:
<a href="https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/">https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/</a>
(Ich verdiene nichts daran)</em></p>

<p><a href="https://blog.raindog.de/tag:PNPDE" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">PNPDE</span></a> <a href="https://blog.raindog.de/tag:SchattenDesD%C3%A4monenf%C3%BCrsten" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">SchattenDesDämonenfürsten</span></a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://blog.raindog.de/teil-2-vom-dritten-abenteuer-der-seltsame-fall-vom-verirrten-schwein</guid>
      <pubDate>Wed, 27 May 2026 18:36:12 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das dritte Abenteuer: “Der seltsame Fall vom verirrten Schwein”</title>
      <link>https://blog.raindog.de/das-dritte-abenteuer-der-seltsame-fall-vom-verirrten-schwein</link>
      <description>&lt;![CDATA[April, April, und so. Naja, Ende April &#39;26 halt, also spielen wir unsere dritte Session &#34;Shadow of the Demon Lord&#34;. Im Abenteuer &#34;Der seltsame Fall vom verirrten Schwein&#34; soll die Gruppe zunächst mal aufklären, warum Bauer Schinke in den letzten Nächten Schweine gemetzelt wurden. Das Ganze eskaliert dann leicht. Außerdem hab ich hier als Spielleiter erstmals Gesprächsbedarf.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;tldr;&#xA;SoDL skaliert wesentlich anders als D&amp;D.&#xA;In diesem dritten Abenteuer scheint n bisschen Füllmaterial zu sein.&#xA;Stufenanstiege machen in SoDL wirklich was aus und daher erkennbar Spaß.&#xA;&#xA;Dieses Abenteuer müssen wir auf mindestens zwei Sessions aufteilen. Unser April-Termin liegt ungünstig an nem Sonntag, außerdem scheint mir einfach auch mal viel Inhalt in diesem Ding. Wobei ich nicht allen Inhalt auch an den Tisch bringen will.&#xA;&#xA;Die Gruppe hat bisher den Bauern aufgesucht, ist dort nachts einigen Monstern begegnet, hat deren Spur bis zu einem alten Turm verfolgt, in den jemand einen Eingang gesprengt hat, und durch diesen Eingang gings dann in ein Dungeon. Im Abenteuer selbst gibts zwischen &#34;Bauer&#34; und &#34;Dungeon&#34; noch einiges weitere an Inhalt. Allerdings ist das aus meiner Sicht Füllmaterial. Das bisschen, was sich auf die (ohnehin eher außerhalb des Blickfelds der Gruppe passierende) Geschichte bezieht, lässt sich problemlos woanders unterbringen. Und dann bleiben weitgehend n paar Kämpfe über, die nichts mit der Haupt-Story zu tun haben. Und da das ganze Abenteuer ohnehin so wie es geschrieben ist nichts mit dem Haupt-Plot in Kreuzings zu tun hat, bin ich auch nicht gewillt, das über Gebühr in die Länge zu ziehen.&#xA;Also hab ich die Schere angesetzt, und die Geschehnisse auf das wichtigeste reduziert. Das entspricht dann auch eher dem, was meines Verständnisses nach der Ansatz hinter SoDL ist: Kurz und knackig.&#xA;&#xA;Eigentlich war ein weiterer Grund für den angesetzten Rotstift, dass ich ernsthafte Bedenken hatte, dass die Gruppe keinerlei Chance hätte, die Kämpfe alle zu überleben. Und WENN dann schon jemand stirbt, dann bitte in einem wichtigen Kampf, nicht in nem Füller.&#xA;Hier musste ich aber lernen, dass mein Gespür für Schwierigkeit zu sehr von Jahrzehnten D&amp;D und DSA geprägt ist. SoDL skaliert komplett anders. Und so hat die Gruppe dann die beiden Monster beim Bauern in 2 oder 3 Runden zerpflückt, ohne auch nur einen Treffer hinzunehmen (zugegeben auch, weil die Monster eigentlich ob der Überzahl flüchten wollten). Vielleicht waren die Füllsel dann doch dazu gedacht, die Ressourcen der Gruppe zu reduzieren. Schmeckt mir trotzdem nicht, von daher bereue ich die Kürzung nicht.&#xA;&#xA;Was ich an der letzten Session sehr mochte, ist die Bestätigung, dass Stufenanstiege in SoDL wirklich was ausmachen (siehe oben). Wenn die Kämpfer von Stufe 0 auf Stufe 2 ihre Lebenspunkte mehr als verdoppeln, dann merkt man das. Ein Gegner mit 2W6 Schaden ist in Stufe 0 eine konkrete Bedrohung fürs Leben aller Charaktere - in Stufe 2 ist die Gefahr schon deutlich überschaubarer.&#xA;Alle Zauber haben spürbaren Einfluss auf das Geschehen. Kein +1W4 auf Proben, oder so. Sondern wirklich knallige Effekte. Fähigkeiten wie 1 Bonuswürfel auf alle Proben oder Angriffe, zusätzlichen Schaden bei Trefferwürfeln über 20, all das macht wirklich was her, und man merkt den Leuten am Tisch an, dass sie fühlen, wie ihre Charaktere wachsen. Wirklich cool.&#xA;&#xA;Nicht zuletzt bereitet das eben auch den Boden, dann härtere Gegner aufs Parkett zu schicken. Aber eben nicht IMMER gleichwertig (siehe oben), sonst würde sich ja alles gleich anfühlen, nur mehr von allem. Lasst die Gruppe ruhig mal 2 Monster wegmähen. Wenn dann dafür auch n Kampf dabei ist, der die Charaktere so richtig zum Schwitzen bringt, ists doch schick.&#xA;&#xA;Achja, aus den bisher nicht wirklich verwendeten Bestandteilen werde ich aber noch eine Überraschung bauen, die die Gruppe zum Ende des Abenteuers erleben darf. Erstmal kein Spoiler (selbst, wenn jemand aus der Gruppe mitlesen sollte), ich erklärs dann im Mai.&#xA;&#xA;Info:&#xD;&#xA;Wir spielen auf Deutsch, ich besitze alle Bücher in Deutsch und in Englisch, ich verwende aber nur die englischen. In die deutschen Bücher schaue ich manchmal zum Abgleich auch rein.&#xD;&#xA;Die deutschen Bücher gibts hier:&#xD;&#xA;https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/&#xD;&#xA;Die englischen hier:&#xD;&#xA;https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/&#xD;&#xA;(Ich verdiene nichts daran)&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;#PNPDE #SchattenDesDämonenfürsten]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>April, April, und so. Naja, Ende April &#39;26 halt, also spielen wir unsere dritte Session “Shadow of the Demon Lord”. Im Abenteuer “Der seltsame Fall vom verirrten Schwein” soll die Gruppe zunächst mal aufklären, warum Bauer Schinke in den letzten Nächten Schweine gemetzelt wurden. Das Ganze eskaliert dann leicht. Außerdem hab ich hier als Spielleiter erstmals Gesprächsbedarf.</p>



<p>
* SoDL skaliert wesentlich anders als D&amp;D.
* In diesem dritten Abenteuer scheint n bisschen Füllmaterial zu sein.
* Stufenanstiege machen in SoDL wirklich was aus und daher erkennbar Spaß.</p>

<p>Dieses Abenteuer müssen wir auf mindestens zwei Sessions aufteilen. Unser April-Termin liegt ungünstig an nem Sonntag, außerdem scheint mir einfach auch mal viel Inhalt in diesem Ding. Wobei ich nicht allen Inhalt auch an den Tisch bringen will.</p>

<p>Die Gruppe hat bisher den Bauern aufgesucht, ist dort nachts einigen Monstern begegnet, hat deren Spur bis zu einem alten Turm verfolgt, in den jemand einen Eingang gesprengt hat, und durch diesen Eingang gings dann in ein Dungeon. Im Abenteuer selbst gibts zwischen “Bauer” und “Dungeon” noch einiges weitere an Inhalt. Allerdings ist das aus meiner Sicht Füllmaterial. Das bisschen, was sich auf die (ohnehin eher außerhalb des Blickfelds der Gruppe passierende) Geschichte bezieht, lässt sich problemlos woanders unterbringen. Und dann bleiben weitgehend n paar Kämpfe über, die nichts mit der Haupt-Story zu tun haben. Und da das ganze Abenteuer ohnehin so wie es geschrieben ist nichts mit dem Haupt-Plot in Kreuzings zu tun hat, bin ich auch nicht gewillt, das über Gebühr in die Länge zu ziehen.
Also hab ich die Schere angesetzt, und die Geschehnisse auf das wichtigeste reduziert. Das entspricht dann auch eher dem, was meines Verständnisses nach der Ansatz hinter SoDL ist: Kurz und knackig.</p>

<p>Eigentlich war ein weiterer Grund für den angesetzten Rotstift, dass ich ernsthafte Bedenken hatte, dass die Gruppe keinerlei Chance hätte, die Kämpfe alle zu überleben. Und WENN dann schon jemand stirbt, dann bitte in einem wichtigen Kampf, nicht in nem Füller.
Hier musste ich aber lernen, dass mein Gespür für Schwierigkeit zu sehr von Jahrzehnten D&amp;D und DSA geprägt ist. SoDL skaliert komplett anders. Und so hat die Gruppe dann die beiden Monster beim Bauern in 2 oder 3 Runden zerpflückt, ohne auch nur einen Treffer hinzunehmen (zugegeben auch, weil die Monster eigentlich ob der Überzahl flüchten wollten). Vielleicht waren die Füllsel dann doch dazu gedacht, die Ressourcen der Gruppe zu reduzieren. Schmeckt mir trotzdem nicht, von daher bereue ich die Kürzung nicht.</p>

<p>Was ich an der letzten Session sehr mochte, ist die Bestätigung, dass Stufenanstiege in SoDL wirklich was ausmachen (siehe oben). Wenn die Kämpfer von Stufe 0 auf Stufe 2 ihre Lebenspunkte mehr als verdoppeln, dann merkt man das. Ein Gegner mit 2W6 Schaden ist in Stufe 0 eine konkrete Bedrohung fürs Leben aller Charaktere – in Stufe 2 ist die Gefahr schon deutlich überschaubarer.
Alle Zauber haben spürbaren Einfluss auf das Geschehen. Kein +1W4 auf Proben, oder so. Sondern wirklich knallige Effekte. Fähigkeiten wie 1 Bonuswürfel auf alle Proben oder Angriffe, zusätzlichen Schaden bei Trefferwürfeln über 20, all das macht wirklich was her, und man merkt den Leuten am Tisch an, dass sie fühlen, wie ihre Charaktere wachsen. Wirklich cool.</p>

<p>Nicht zuletzt bereitet das eben auch den Boden, dann härtere Gegner aufs Parkett zu schicken. Aber eben nicht IMMER gleichwertig (siehe oben), sonst würde sich ja alles gleich anfühlen, nur mehr von allem. Lasst die Gruppe ruhig mal 2 Monster wegmähen. Wenn dann dafür auch n Kampf dabei ist, der die Charaktere so richtig zum Schwitzen bringt, ists doch schick.</p>

<p>Achja, aus den bisher nicht wirklich verwendeten Bestandteilen werde ich aber noch eine Überraschung bauen, die die Gruppe zum Ende des Abenteuers erleben darf. Erstmal kein Spoiler (selbst, wenn jemand aus der Gruppe mitlesen sollte), ich erklärs dann im Mai.</p>

<h4 id="info">Info:</h4>

<p><em>Wir spielen auf Deutsch, ich besitze alle Bücher in Deutsch und in Englisch, ich verwende aber nur die englischen. In die deutschen Bücher schaue ich manchmal zum Abgleich auch rein.
Die deutschen Bücher gibts hier:
<a href="https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/">https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/</a>
Die englischen hier:
<a href="https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/">https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/</a>
(Ich verdiene nichts daran)</em></p>

<p><a href="https://blog.raindog.de/tag:PNPDE" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">PNPDE</span></a> <a href="https://blog.raindog.de/tag:SchattenDesD%C3%A4monenf%C3%BCrsten" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">SchattenDesDämonenfürsten</span></a></p>
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      <guid>https://blog.raindog.de/das-dritte-abenteuer-der-seltsame-fall-vom-verirrten-schwein</guid>
      <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 18:08:08 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das zweite Abenteuer: “Geboren, um zu Sterben”</title>
      <link>https://blog.raindog.de/das-zweite-abenteuer-geboren-um-zu-sterben</link>
      <description>&lt;![CDATA[Ende März &#39;26 ist da, also spielen wir unsere zweite Session &#34;Shadow of the Demon Lord&#34;. Im Abenteuer &#34;Geboren, um zu Sterben&#34; werden die Charaktere angeheuert, um die Tochter eines reichen Händlers zu retten, die entführt wurde.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Nachdem wir unseren regulären, monatlichen Termin nicht alle einhalten konnten, fanden wir zum Glück eine Alternative: Sonntag morgens, 10:30. Eine Herausforderungen für die Nachteulen unter uns, zudem just am Wochenende der Zeitumstellung. Also investierte ich (noch) weniger Zeit in die Vorbereitung des Abenteuers, dafür stand das Kochen von zwei großen Töpfen Fränkischer Kartoffelsuppe und zweier großer Kannen Kaffe an.&#xA;&#xA;Das Abenteuer selbst besteht mal wieder aus 2 Seiten (4 Seiten in der deutschen Fassung): Ein Absatz mit einer Übersicht worum es geht. Eine Beschreibung des Opfers und eines weiteren NPC. Ein Absatz zur Entführung. Hinweise zur Forderung der Entführer. Es wird in kurzen Umrissen beschrieben, wie die Übergabe abläuft, wenn die Gruppe nicht eingreift (IMMER ein Bonus bei einem Abenteuer). Die Entführer werden beschrieben, die Location, an dem das Opfer festgehalten wird, und am Ende gibt es eine kleine Übersichtskarte - fertig.&#xA;&#xA;Während des Abenteuers kam ich immerhin mal auf die Idee, mir die Seitenzahlen in meinen zerfledderten Ausdruck reinzuschreiben, damit ich die Werte der Gegner schneller finde (Ich besitze sowohl eine gedruckte Version der Kampagne, als auch ein PDF, das ich mir für den Gebrauch am Spieltisch ausgedruckt habe). In der Kampagne selbst finden sich nur Spielwerte, wenn das fragliche Wesen nicht sowie schon im Regelwerk beschrieben wird. Das ist auch in meinen Augen völlig ok. &#xA;&#xA;Vor dem Abenteuer haben wir alle Charaktere auf Stufe 1 gebracht. In &#34;Schatten des Dämonenfürsten&#34; ist das so angedacht: Nach jedem Abenteuer einer Kampagne steigen die Charaktere alle eine Stufe auf. Also setzt sich eine Kampagne aus 11 Abenteuern zusammen, und mit dem letzten auf Stufe 10 endet dann die ganze Sache.&#xA;Hier haben wir lustigerweise länger für den Aufstieg gebraucht, als ursprünglich für die Erschaffung. Nicht zwingend, weil es mehr zu tun gäbe, aber wir haben uns lose verquatscht, mal über verschiedene Alternativen geredet, Pläne für die künftige Charakterentwicklung wurden besprochen. Und ja, einer der Zauberer hat ziemlich lange bei der Auswahl seiner Traditionen und Zauber gebraucht (der andere hatte das schon vorher zuhause erledigt). War aber alles im Rahmen und völlig ok.&#xA;&#xA;Im Abenteuer selbst ist dann schon wieder niemand gestorben, muss ich gestehen. Obwohl wenn ich diesmal alle Regeln vollumfänglich angewandt habe. Die beiden Kämpfer haben mit 16 und 17 HP jetzt genug Lebenspunkte, um auch bei 2W6 Schaden keinen sofortigen Tod mehr sterben zu müssen. Zudem können sich beide einmal für 4 Punkte selbst heilen, dazu kommt ein Zauberer mit Lebensmagie. Außerdem hat die Gruppe aus der ersten Session gelernt (so soll das) und von ihren dünnen Ersparnissen einige Heiltränke gekauft. Die wurden auch fast alle wieder aufgebraucht.&#xA;Allerdings floss diesmal als Belohnung so richtig Geld in die Kasse der Gruppe, also erwarte ich für die nächste Session, dass die Truppe mit Rüstungen und einem ganzen Kessel voller Heiltränke anrücken wird.&#xA;&#xA;Und auch dieses Mal hatten wir alle 6 einen Heidenspaß am Tisch. Ich hatte die Kampagne ursprünglich mit regelmäßigen 4 Stunden konzentriertem Spiel beworben. Und jetzt haben wir in der ersten Session 6,5 und in der zweiten 5,5 Stunden gespielt, mit je etwa 30 Minuten Pause zum Essen. Schon daran darf man ablesen, dass meine Gruppe wohl wirklich Spaß an dem System und der Kampagne hat.&#xA;&#xA;Bisher funktioniert auch der sanfte aber spürbare Anstieg an Komplexität und Macht durch neue Fähigkeiten recht gut. Niemand wird beim Stufenanstieg mit 8 neuen Funktionen überrollt (außer vielleicht die Zauberer in der 1. Stufe), aber die Sachen, die man dazu bekommt, fühlen sich wertig an. Wenn die Kämpfer jetzt beim Angriff mit Waffen immer einen Bonuswürfel bekommen, wenn der Schurke immer 1W6 zusätzlichen Schaden macht, dann konnte ich als SL richtig sehen, wie das den Leuten ein gutes Gefühl gab. Und da die Gegner nicht komplett mitskalierten (sondern im Grunde auf dem Niveau des ersten Abenteuers lagen, dafür aber in größerer Zahl auftraten), war die vergrößerte Schlagkraft auch spürbar.&#xA;&#xA;Zum Glück gehts auch schon recht bald weiter, weil wir die April-Session urlaubsbedingt vorziehen. Also gibts hier auch in einigen Wochen wieder neues zu lesen.&#xA;&#xA;Info:&#xD;&#xA;Wir spielen auf Deutsch, ich besitze alle Bücher in Deutsch und in Englisch, ich verwende aber nur die englischen. In die deutschen Bücher schaue ich manchmal zum Abgleich auch rein.&#xD;&#xA;Die deutschen Bücher gibts hier:&#xD;&#xA;https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/&#xD;&#xA;Die englischen hier:&#xD;&#xA;https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/&#xD;&#xA;(Ich verdiene nichts daran)&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;#PNPDE #SchattenDesDämonenfürsten]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ende März &#39;26 ist da, also spielen wir unsere zweite Session “Shadow of the Demon Lord”. Im Abenteuer “Geboren, um zu Sterben” werden die Charaktere angeheuert, um die Tochter eines reichen Händlers zu retten, die entführt wurde.</p>



<p>Nachdem wir unseren regulären, monatlichen Termin nicht alle einhalten konnten, fanden wir zum Glück eine Alternative: Sonntag morgens, 10:30. Eine Herausforderungen für die Nachteulen unter uns, zudem just am Wochenende der Zeitumstellung. Also investierte ich (noch) weniger Zeit in die Vorbereitung des Abenteuers, dafür stand das Kochen von zwei großen Töpfen <a href="https://www.essen-und-trinken.de/rezepte/58768-rzpt-fraenkische-kartoffelsuppe">Fränkischer Kartoffelsuppe</a> und zweier großer Kannen Kaffe an.</p>

<p>Das Abenteuer selbst besteht mal wieder aus 2 Seiten (4 Seiten in der deutschen Fassung): Ein Absatz mit einer Übersicht worum es geht. Eine Beschreibung des Opfers und eines weiteren NPC. Ein Absatz zur Entführung. Hinweise zur Forderung der Entführer. Es wird in kurzen Umrissen beschrieben, wie die Übergabe abläuft, wenn die Gruppe nicht eingreift (IMMER ein Bonus bei einem Abenteuer). Die Entführer werden beschrieben, die Location, an dem das Opfer festgehalten wird, und am Ende gibt es eine kleine Übersichtskarte – fertig.</p>

<p>Während des Abenteuers kam ich immerhin mal auf die Idee, mir die Seitenzahlen in meinen zerfledderten Ausdruck reinzuschreiben, damit ich die Werte der Gegner schneller finde (Ich besitze sowohl eine gedruckte Version der Kampagne, als auch ein PDF, das ich mir für den Gebrauch am Spieltisch ausgedruckt habe). In der Kampagne selbst finden sich nur Spielwerte, wenn das fragliche Wesen nicht sowie schon im Regelwerk beschrieben wird. Das ist auch in meinen Augen völlig ok.</p>

<p>Vor dem Abenteuer haben wir alle Charaktere auf Stufe 1 gebracht. In “Schatten des Dämonenfürsten” ist das so angedacht: Nach jedem Abenteuer einer Kampagne steigen die Charaktere alle eine Stufe auf. Also setzt sich eine Kampagne aus 11 Abenteuern zusammen, und mit dem letzten auf Stufe 10 endet dann die ganze Sache.
Hier haben wir lustigerweise länger für den Aufstieg gebraucht, als ursprünglich für die Erschaffung. Nicht zwingend, weil es mehr zu tun gäbe, aber wir haben uns lose verquatscht, mal über verschiedene Alternativen geredet, Pläne für die künftige Charakterentwicklung wurden besprochen. Und ja, einer der Zauberer hat ziemlich lange bei der Auswahl seiner Traditionen und Zauber gebraucht (der andere hatte das schon vorher zuhause erledigt). War aber alles im Rahmen und völlig ok.</p>

<p>Im Abenteuer selbst ist dann schon wieder niemand gestorben, muss ich gestehen. Obwohl wenn ich diesmal alle Regeln vollumfänglich angewandt habe. Die beiden Kämpfer haben mit 16 und 17 HP jetzt genug Lebenspunkte, um auch bei 2W6 Schaden keinen sofortigen Tod mehr sterben zu müssen. Zudem können sich beide einmal für 4 Punkte selbst heilen, dazu kommt ein Zauberer mit Lebensmagie. Außerdem hat die Gruppe aus der ersten Session gelernt (so soll das) und von ihren dünnen Ersparnissen einige Heiltränke gekauft. Die wurden auch fast alle wieder aufgebraucht.
Allerdings floss diesmal als Belohnung so richtig Geld in die Kasse der Gruppe, also erwarte ich für die nächste Session, dass die Truppe mit Rüstungen und einem ganzen Kessel voller Heiltränke anrücken wird.</p>

<p>Und auch dieses Mal hatten wir alle 6 einen Heidenspaß am Tisch. Ich hatte die Kampagne ursprünglich mit regelmäßigen 4 Stunden konzentriertem Spiel beworben. Und jetzt haben wir in der ersten Session 6,5 und in der zweiten 5,5 Stunden gespielt, mit je etwa 30 Minuten Pause zum Essen. Schon daran darf man ablesen, dass meine Gruppe wohl wirklich Spaß an dem System und der Kampagne hat.</p>

<p>Bisher funktioniert auch der sanfte aber spürbare Anstieg an Komplexität und Macht durch neue Fähigkeiten recht gut. Niemand wird beim Stufenanstieg mit 8 neuen Funktionen überrollt (außer vielleicht die Zauberer in der 1. Stufe), aber die Sachen, die man dazu bekommt, fühlen sich wertig an. Wenn die Kämpfer jetzt beim Angriff mit Waffen immer einen Bonuswürfel bekommen, wenn der Schurke immer 1W6 zusätzlichen Schaden macht, dann konnte ich als SL richtig sehen, wie das den Leuten ein gutes Gefühl gab. Und da die Gegner nicht komplett mitskalierten (sondern im Grunde auf dem Niveau des ersten Abenteuers lagen, dafür aber in größerer Zahl auftraten), war die vergrößerte Schlagkraft auch spürbar.</p>

<p>Zum Glück gehts auch schon recht bald weiter, weil wir die April-Session urlaubsbedingt vorziehen. Also gibts hier auch in einigen Wochen wieder neues zu lesen.</p>

<h4 id="info">Info:</h4>

<p><em>Wir spielen auf Deutsch, ich besitze alle Bücher in Deutsch und in Englisch, ich verwende aber nur die englischen. In die deutschen Bücher schaue ich manchmal zum Abgleich auch rein.
Die deutschen Bücher gibts hier:
<a href="https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/">https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/</a>
Die englischen hier:
<a href="https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/">https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/</a>
(Ich verdiene nichts daran)</em></p>

<p><a href="https://blog.raindog.de/tag:PNPDE" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">PNPDE</span></a> <a href="https://blog.raindog.de/tag:SchattenDesD%C3%A4monenf%C3%BCrsten" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">SchattenDesDämonenfürsten</span></a></p>
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      <guid>https://blog.raindog.de/das-zweite-abenteuer-geboren-um-zu-sterben</guid>
      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 17:56:39 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Session 0 und erstes Abenteuer: &#34;Ernter des Leids&#34;</title>
      <link>https://blog.raindog.de/session-0-und-erstes-abenteuer</link>
      <description>&lt;![CDATA[Meine Gruppe übermotivierter und offensichtlich rollenspielhungriger Leute hatte sich schon vor dem ersten Treffen zum großen Teil das Regelbuch gekauft (Gerne geschehen, System Matters ;D) und einige kamen mit grundlegenden Ideen für Charaktere.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Im Gegensatz zu sonst hab ich mir keine großartigen Notizen gemacht, und außer deutlich auf die im Vergleich zu D&amp;D deutlich höhere Sterblichkeit von Charakteren dann nicht groß was erläutert. Im Nachhinein doof, weil ich eigentlich klar machen wollte, dass wir nur mit dem Grundregelwerk spielen werden. Da ich das vergessen habe, haben sich einige Leute dann mit weiteren Quellenbänden eingedeckt. Letztlich nicht weiter tragisch, wir spielen sicher ne zweite Kampagne, da kann dann sowas genutzt werden.&#xA;&#xA;Ich würde sagen, wir hatten in rund 30 Minuten alles geklärt. Regeln besprochen, Charaktere erstellt, grundlegendes zum zentralen Punkt der Kampagne besprochen, der Stadt Kreuzings, und die Charaktere mit 2 Sätzen in Kontakt zu wichtigen NPCs gebracht. Dann gings auch schon ab ins erste Abenteuer, &#34;Ernter des Leids&#34;.&#xA;&#xA;Zum Einstieg in die Kampagne soll die Gruppe das Verschwinden einige Bewohner des ärmsten Stadtviertels aufklären, darunter der ihnen wohl bekannte Vater Gregorius. Schnell geraten sie dabei an Gegner, die für einfache Leute eine ernsthafte Bedrohung für Leib und Leben darstellen.&#xA;&#xA;Ich hatte mir vorher n bisschen zurecht gelegt, wie ich vorgehe, falls im ersten Abenteuer schon gleich die komplette Gruppe stirbt - absolut kein unmögliches Szenario. Letztlich hat die Gruppe sich raffiniert Hilfe geholt, n bisschen Glück gehabt und auch von meinen falschen Regelauslegungen bzw. -erinnerungen profitiert (siehe https://blog.raindog.de/das-system-der-schatten-des-damonenfursten). Aber, und das ist das wichtigste: Spaß hatten alle. Wir wollten bis 21 Uhr spielen und haben letztlich auf Drängen meiner Gruppe bis nach 23 Uhr durchgezogen.&#xA;&#xA;Ich hatte mich als SL ganz bewußt kaum bis gar nicht vorbereitet. Die 2 bis 3 Seiten Abenteuer sind schnell gelesen, aber weder hab ich mir groß Notizen gemacht, Stats rausgesucht, noch sonstwas. SoDL wird ja exakt so beworben: Ein System, das sowohl für Spielende als auch SL geeignet ist, die neben dem Hobby noch Privatleben, Familie und andere Hobbies unter einen Hut bringen müssen, aber trotzdem erfüllte RP-Sessions spielen wollen.&#xA;Und was soll ich sagen? Aus meiner Sicht klappt das mit SoDL wunderbar. Ich hab das Abenteuer ohne Umschweife oder Vorgeplänkel mitten in der &#34;Action&#34; begonnen (&#34;Ihr klopft an die Tür des Hauses von Vater Gregorius&#34;), auch zwischendrin ließ ich keine Längen zu, es ist immer was passiert. Und auch wenn man so sicher auch D&amp;D 5e oder Pathfinder 2 spielen kann, hilft es meiner Ansicht nach massiv, wenn das gesamte Regelsystem auf diesen Stil ausgelegt ist.&#xA;Allein die Regeln, die die Spielenden in der ersten Session zu beachten hatten: Keine. Man startet mit Charakteren auf Stufe-0. Die können nix. Und haben dank der Berufe und Hintergründe trotzdem genug Tiefe. Nur müssen die Leute keine charakterbezogenen Regeln lernen.&#xA;&#xA;Jedenfalls ist die Geschichte rund um den Organräuber aufgelöst, auch wenn der Gruppe noch nicht klar ist, in welche weitreichenderen Ereignisse sie hier geschlittert sind. Und exakt SO soll doch eine erste Session sein.&#xA;&#xA;Info:&#xD;&#xA;Wir spielen auf Deutsch, ich besitze alle Bücher in Deutsch und in Englisch, ich verwende aber nur die englischen. In die deutschen Bücher schaue ich manchmal zum Abgleich auch rein.&#xD;&#xA;Die deutschen Bücher gibts hier:&#xD;&#xA;https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/&#xD;&#xA;Die englischen hier:&#xD;&#xA;https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/&#xD;&#xA;(Ich verdiene nichts daran)&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;#PNPDE #SchattenDesDämonenfürsten]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Meine Gruppe übermotivierter und offensichtlich rollenspielhungriger Leute hatte sich schon vor dem ersten Treffen zum großen Teil das Regelbuch gekauft (Gerne geschehen, System Matters ;D) und einige kamen mit grundlegenden Ideen für Charaktere.</p>



<p>Im Gegensatz zu sonst hab ich mir keine großartigen Notizen gemacht, und außer deutlich auf die im Vergleich zu D&amp;D deutlich höhere Sterblichkeit von Charakteren dann nicht groß was erläutert. Im Nachhinein doof, weil ich eigentlich klar machen wollte, dass wir nur mit dem Grundregelwerk spielen werden. Da ich das vergessen habe, haben sich einige Leute dann mit weiteren Quellenbänden eingedeckt. Letztlich nicht weiter tragisch, wir spielen sicher ne zweite Kampagne, da kann dann sowas genutzt werden.</p>

<p>Ich würde sagen, wir hatten in rund 30 Minuten alles geklärt. Regeln besprochen, Charaktere erstellt, grundlegendes zum zentralen Punkt der Kampagne besprochen, der Stadt Kreuzings, und die Charaktere mit 2 Sätzen in Kontakt zu wichtigen NPCs gebracht. Dann gings auch schon ab ins erste Abenteuer, “Ernter des Leids”.</p>

<p>Zum Einstieg in die Kampagne soll die Gruppe das Verschwinden einige Bewohner des ärmsten Stadtviertels aufklären, darunter der ihnen wohl bekannte Vater Gregorius. Schnell geraten sie dabei an Gegner, die für einfache Leute eine ernsthafte Bedrohung für Leib und Leben darstellen.</p>

<p>Ich hatte mir vorher n bisschen zurecht gelegt, wie ich vorgehe, falls im ersten Abenteuer schon gleich die komplette Gruppe stirbt – absolut kein unmögliches Szenario. Letztlich hat die Gruppe sich raffiniert Hilfe geholt, n bisschen Glück gehabt und auch von meinen falschen Regelauslegungen bzw. -erinnerungen profitiert (siehe <a href="https://blog.raindog.de/das-system-der-schatten-des-damonenfursten">https://blog.raindog.de/das-system-der-schatten-des-damonenfursten</a>). Aber, und das ist das wichtigste: Spaß hatten alle. Wir wollten bis 21 Uhr spielen und haben letztlich auf Drängen meiner Gruppe bis nach 23 Uhr durchgezogen.</p>

<p>Ich hatte mich als SL ganz bewußt kaum bis gar nicht vorbereitet. Die 2 bis 3 Seiten Abenteuer sind schnell gelesen, aber weder hab ich mir groß Notizen gemacht, Stats rausgesucht, noch sonstwas. SoDL wird ja exakt so beworben: Ein System, das sowohl für Spielende als auch SL geeignet ist, die neben dem Hobby noch Privatleben, Familie und andere Hobbies unter einen Hut bringen müssen, aber trotzdem erfüllte RP-Sessions spielen wollen.
Und was soll ich sagen? Aus meiner Sicht klappt das mit SoDL wunderbar. Ich hab das Abenteuer ohne Umschweife oder Vorgeplänkel mitten in der “Action” begonnen (“Ihr klopft an die Tür des Hauses von Vater Gregorius”), auch zwischendrin ließ ich keine Längen zu, es ist immer was passiert. Und auch wenn man so sicher auch D&amp;D 5e oder Pathfinder 2 spielen kann, hilft es meiner Ansicht nach massiv, wenn das gesamte Regelsystem auf diesen Stil ausgelegt ist.
Allein die Regeln, die die Spielenden in der ersten Session zu beachten hatten: Keine. Man startet mit Charakteren auf Stufe-0. Die können nix. Und haben dank der Berufe und Hintergründe trotzdem genug Tiefe. Nur müssen die Leute keine charakterbezogenen Regeln lernen.</p>

<p>Jedenfalls ist die Geschichte rund um den Organräuber aufgelöst, auch wenn der Gruppe noch nicht klar ist, in welche weitreichenderen Ereignisse sie hier geschlittert sind. Und exakt SO soll doch eine erste Session sein.</p>

<h4 id="info">Info:</h4>

<p><em>Wir spielen auf Deutsch, ich besitze alle Bücher in Deutsch und in Englisch, ich verwende aber nur die englischen. In die deutschen Bücher schaue ich manchmal zum Abgleich auch rein.
Die deutschen Bücher gibts hier:
<a href="https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/">https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/</a>
Die englischen hier:
<a href="https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/">https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/</a>
(Ich verdiene nichts daran)</em></p>

<p><a href="https://blog.raindog.de/tag:PNPDE" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">PNPDE</span></a> <a href="https://blog.raindog.de/tag:SchattenDesD%C3%A4monenf%C3%BCrsten" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">SchattenDesDämonenfürsten</span></a></p>
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      <guid>https://blog.raindog.de/session-0-und-erstes-abenteuer</guid>
      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 08:29:53 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title>Das System &#34;Der Schatten des Dämonenfürsten&#34;</title>
      <link>https://blog.raindog.de/das-system-der-schatten-des-damonenfursten</link>
      <description>&lt;![CDATA[Lose Sammlung von Gedanken rund um das System. Wird gelegentlich aktualisiert.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Regelkram&#xA;Bei Vor- und Nachteilen (Boons und Banes) wird jeweils nur das Ergebnis des höchsten W6 eingerechnet, nicht etwa die Summe der W6.&#xA;Der Attributsbonus / -malus auf ein Attribut errechnet sich: Attribut -10. Wer also eine Stärke von 12 hat, bekommt einen Attributsbonus von +2 auf Stärkewürfe.&#xA;Wer aus einer Quelle (vulgo: mit einem Schlag) so viel Schaden erhält, wie seine Lebenspunkte betragen, stirbt. Keine Umweg über Los oder Bewusstlosigkeit oder &#34;Im Sterben liegend&#34;; tot, aus, Ende.&#xA;&#xA;Leben als SL&#xA;Vielleicht wird das nochmal ein eigener, etwas ausführlicher Post. Aber nach jetzt 2 Sessions, samt zweier abgeschlossener Abenteuer, kann ich sagen: Das klappt! Ich hab wirklich vergleichsweise wenig Zeit und Arbeit in die Vorbereitung der Abenteuer gesteckt. Ganz so, wie von Robert Schwalb angedacht, habe ich also gehandelt, wie ein erwachsener Spielleiter, mit Beruf, Familie, anderen Hobbies. Und dennoch hatten in beiden Sessions 6 Leute 5+ Stunden verdammt viel Spaß, und ich nie das Gefühl, allein durch die Wüste zu laufen. Verblüffend, und wirklich angenehm.&#xA;&#xA;Allerdings sollte ich wohl auch mehr meiner &#34;liebgewonnenen&#34; Angewohnheiten ablegen. Mir fällt es nach wie vor schwer, Charaktere &#34;umzubringen&#34;. Wenn aber intelligente Wesen gegen die Charaktere kämpfen, werden die im Zweifel eine sichtbar angeschlagene Person eher gezielt aus dem Kampf nehmen, statt den daneben stehenden Krieger anzugreifen, der noch keinen Schaden genommen hat. Das ergibt strategisch einfach Sinn.&#xA;&#xA;Und dann kann man den &#34;Fokus aufs Wesentliche&#34;, mit dem dieses System ja durchaus wirbt, als SL auch übertreiben. Ich neige aktuell zum Beispiel dazu, wenige bis kaum Probem zu verlangen. Weil meist klar ist, was passiert. Das kann aber zur Folge haben, dass Fähigkeiten (wie sehr hohe Wahrnehmung) etwas an Wert verlieren. Zudem schiebt es den Fokus weiter auf Kämpfe (was diese Kampagne bis inklusive Abenteur 4 sowieso tut). Da muss ich eine bessere Balance finden.&#xA;&#xA;Außerdem fällt mir auf, dass sich durch diese Mechanik &#34;10 als Zielzahl für alle Proben&#34; ein wenig die Erzählweise von Szenen mit Proben ändert. Ich neige dazu, zwischen 10 und 23 als Ergebnis keinen erzählerischen Unterschied zu machen. Das entspricht zwar den Regeln, fühlt sich am Tisch aber vielleicht etwas dünn, hektisch an. Da muss ich mal mit meiner Gruppe reden.&#xA;&#xA;Info:&#xD;&#xA;Wir spielen auf Deutsch, ich besitze alle Bücher in Deutsch und in Englisch, ich verwende aber nur die englischen. In die deutschen Bücher schaue ich manchmal zum Abgleich auch rein.&#xD;&#xA;Die deutschen Bücher gibts hier:&#xD;&#xA;https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/&#xD;&#xA;Die englischen hier:&#xD;&#xA;https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/&#xD;&#xA;(Ich verdiene nichts daran)&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;#PNPDE #SchattenDesDämonenfürsten]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Lose Sammlung von Gedanken rund um das System. Wird gelegentlich aktualisiert.</p>



<h2 id="regelkram">Regelkram</h2>
<ul><li>Bei Vor- und Nachteilen (Boons und Banes) wird jeweils nur das Ergebnis des <strong>höchsten</strong> W6 eingerechnet, nicht etwa die Summe der W6.</li>
<li>Der Attributsbonus / -malus auf ein Attribut errechnet sich: Attribut -10. Wer also eine Stärke von 12 hat, bekommt einen Attributsbonus von +2 auf Stärkewürfe.</li>
<li>Wer aus einer Quelle (vulgo: mit einem Schlag) so viel Schaden erhält, wie seine Lebenspunkte betragen, stirbt. Keine Umweg über Los oder Bewusstlosigkeit oder “Im Sterben liegend”; tot, aus, Ende.</li></ul>

<h2 id="leben-als-sl">Leben als SL</h2>

<p>Vielleicht wird das nochmal ein eigener, etwas ausführlicher Post. Aber nach jetzt 2 Sessions, samt zweier abgeschlossener Abenteuer, kann ich sagen: Das klappt! Ich hab wirklich vergleichsweise wenig Zeit und Arbeit in die Vorbereitung der Abenteuer gesteckt. Ganz so, wie von Robert Schwalb angedacht, habe ich also gehandelt, wie ein erwachsener Spielleiter, mit Beruf, Familie, anderen Hobbies. Und dennoch hatten in beiden Sessions 6 Leute 5+ Stunden verdammt viel Spaß, und ich nie das Gefühl, allein durch die Wüste zu laufen. Verblüffend, und wirklich angenehm.</p>

<p>Allerdings sollte ich wohl auch mehr meiner “liebgewonnenen” Angewohnheiten ablegen. Mir fällt es nach wie vor schwer, Charaktere “umzubringen”. Wenn aber intelligente Wesen gegen die Charaktere kämpfen, werden die im Zweifel eine sichtbar angeschlagene Person eher gezielt aus dem Kampf nehmen, statt den daneben stehenden Krieger anzugreifen, der noch keinen Schaden genommen hat. Das ergibt strategisch einfach Sinn.</p>

<p>Und dann kann man den “Fokus aufs Wesentliche”, mit dem dieses System ja durchaus wirbt, als SL auch übertreiben. Ich neige aktuell zum Beispiel dazu, wenige bis kaum Probem zu verlangen. Weil meist klar ist, was passiert. Das kann aber zur Folge haben, dass Fähigkeiten (wie sehr hohe Wahrnehmung) etwas an Wert verlieren. Zudem schiebt es den Fokus weiter auf Kämpfe (was diese Kampagne bis inklusive Abenteur 4 sowieso tut). Da muss ich eine bessere Balance finden.</p>

<p>Außerdem fällt mir auf, dass sich durch diese Mechanik “10 als Zielzahl für alle Proben” ein wenig die Erzählweise von Szenen mit Proben ändert. Ich neige dazu, zwischen 10 und 23 als Ergebnis keinen erzählerischen Unterschied zu machen. Das entspricht zwar den Regeln, fühlt sich am Tisch aber vielleicht etwas dünn, hektisch an. Da muss ich mal mit meiner Gruppe reden.</p>

<h4 id="info">Info:</h4>

<p><em>Wir spielen auf Deutsch, ich besitze alle Bücher in Deutsch und in Englisch, ich verwende aber nur die englischen. In die deutschen Bücher schaue ich manchmal zum Abgleich auch rein.
Die deutschen Bücher gibts hier:
<a href="https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/">https://www.system-matters.de/shop/der-schatten-des-daemonenfuersten/</a>
Die englischen hier:
<a href="https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/">https://schwalbentertainment.com/shadow-of-the-demon-lord/</a>
(Ich verdiene nichts daran)</em></p>

<p><a href="https://blog.raindog.de/tag:PNPDE" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">PNPDE</span></a> <a href="https://blog.raindog.de/tag:SchattenDesD%C3%A4monenf%C3%BCrsten" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">SchattenDesDämonenfürsten</span></a></p>
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      <guid>https://blog.raindog.de/das-system-der-schatten-des-damonenfursten</guid>
      <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 20:05:51 +0200</pubDate>
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